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Naim Ovator Lautsprecher
ImageAuf der High-End in München war bereits ein frühes Muster des ersten neuen Naim-Lautsprechers Ovator S-600 zu hören. In Hamburg stand nun ein der Serie entsprechendes Exemplar zur Verfügung (vom Naim-Verkaufsleiter persönlich aus dem Werk in Salisbury nach Hamburg gefahren).
Die Ovator wird der erste Lautsprecher einer aus 5 Modellen bestehenden kompletten Serie sein, mit der Naim auch als Lautsprecherhersteller den Stellenwert bekommen möchte, den Naim Audio in der Elektronik schon lange erreicht hat.
Für dieses große Ziel wurde mehrere Jahre an völlig neuen Technologien gearbeitet, die in alle neuen Lautsprecher einfließen werden.
Das Herz der neuen Lautsprecher ist der BMR-Treiber (Balanced Mode Radiator). Dieses Lautsprecherchassis deckt den unglaublich großen Frequenzbereich von 380 Hz bis 35 KHz ab. Das bedeutet: Im kritischen Frequenzspektrum gibt es keinerlei störende Frequenzweichen-bauteile und keinerlei klangbeeinträchtigende Übergänge zwischen einzelnen Lautsprechern mehr. Um Wechselwirkungen mit dem Bass zu vermeiden, wurde ein sehr aufwändiges Entkopplungssystem für den BMR-Lautsprechers  entwickelt. Ein Aluminiumrohr wird mittels einer runden Blattfeder vom Gehäuse entkoppelt. Das Ergebnis ist ein Klangbild mit einer unglaublichen Homogenität und extrem viel Energie gerade im kritischen Stimmbereich. Trotz dieser vielen Energie ist die Ovator im Hochtonbereich sehr unaufdringlich. Das extrem gute Rundstrahl-verhalten im Hochton macht dabei ein Hören an ganz vielen Positionen im Raum möglich. In einigen Bereichen hat uns die Spielweise der Ovator an hochkarätige Flächenstrahler erinnert, allerdings völlig ohne deren Nachteile. Fast unnötig zu erwähnen, dass der Bassbereich die für Naim typische Schwärze und Explosivität hat. Dabei spielt das in Zukunft mittlere Modell Ovator S-600 bereits bis 28 Hz. Gar nicht auszudenken, was später die größeren Modelle im Bass anstellen werden.
Ab sofort ist die Ovator bei uns vorführbereit. Lassen Sie sich dieses "Lautsprecher-Schmankerl" nicht entgehen!

 
Naim DAC Digital-Analog-Wandler
In Kürze wird der Naim-DAC lieferbar sein. Der Naim-DAC ist ein höchstwertiger Digital-Analog-Wandler mit vielen einzigartigen Features.Image
Auf der Neuheitenpräsentation in Hamburg konnten wir erleben, welche enormen klanglichen Verbesserungen der Naim-DAC mit ganz vielen Quellen möglich macht.
Ein USB-Eingang lässt die Wiedergabe aus dem PC oder dem MAC zu einem ganz anderen Erlebnis werden. Wahrscheinlich als erster High-End-Wandler überhaupt enthält der Naim-DAC einen Apple-Authentication-Chip. Damit ist es möglich, aus einen IPod oder einem IPhone die Musikdaten digital abzugreifen, was im Vergleich zum analogen Anschluss zu deutlich verbesserter Klangqualität führt.
Besonders beeindruckend war die Verbesserung, die der Naim-DAC an hochwertigen Geräten wie den hauseigenen Naim-Spielern bewirkt. So legte ein CDX II klanglich mindestens in dem Maße zu, wie bei der Aufrüstung mit einem XPS-Netzteil. Zu völlig neuen klanglichen Höhenflügen beflügelt war ein angeschlossener HDX, wenn der Naim-DAC dann auch noch mit XPS- oder gar CD555-Netzteil betrieben wurde. So betrieben, kann der HDX durchaus mit den großen Naim-CD-Spielern konkurrieren.
 
LINN Radikal Motorsteuerung und Urika Phono-Stage

Die letzten großen Verbesserungen des LINN LP12 waren 2007 die Einführung von Keel und Ekos SE. Dafür erhielt er dann von den europäischen Fachjournalisten den EISA-Award für das beste High-End-Audioprodukt. Jetzt stehen die nächsten großartigen Verbesserungen für den LP12 vor der Türe. Die neue Motorsteuerung Radikal gibt es sowohl als Akurate Radikal als auch als Klimax Radikal. Zu der neuen Steuerung -die das Lingo ersetzt- gehört ein neuer Gleichstrommotor, welcher wesentlich weniger Vibrationen verursacht und erheblich weniger elektromagnetisches Streufeld verursacht. Eine speziell entwickelte Tachosteuerung sorgt für extrem hohe Gleichlaufgenauigkeit. Hier rührt auch der etwas seltsam anmutende Name her, der sich aus Radius und calibrate ergibt aber -wie sollte es bei LINN anders sein- mit „K“ geschrieben wird.
Die neue Phono-Stage Urika -ersetzt das Linto- sitzt direkt im LP12 auf einem Trampolin. Die Stromversorgung kommt aus der Radikal-Motorsteuerung. Völliger Doppel-Mono-Aufbau sowie extrem kurze Signalwege sind Teil des Erfolgsrezeptes. Das kurze und super-flexible Tonarmkabel ist an der Urika-Stage direkt verlötet und lässt das Subchassis besser schwingen.
Es muss mindestens 10 Jahre her sein, da hatte ich in auf der High-End -damals noch in Gravenbruch- ein Mustergehäuse eines „Klimax-Linto“ in der Hand. Jetzt endlich ist ein Produkt daraus geworden.